Lebenswandel: Vom Jogger zum Blogger

16 09 2008

Ich war müde. Sehr sogar. Die Schmerzen in der Milzgegend, oder wie das heißt da untenrum, wurden immer stärker. Mein Blick streifte über die Tageszeitung. „PAH überhaupt nicht reißerisch genug! Da fehlen Titten, und die Ypsilon-Frau seh ich da nirgends mit nem Hörer!“, schrie ich im Inneren meiner Denkfabrik. Es hallte mindestens achtmal zurück. Sie war wie ausgestorben. Als die Schlagzeile meine, zugegeben, enorm lange, dicke, Baden-Württembergische Leitung endlich passiert hatte, war ich längst in der Küche. Meine Interpretation der geflügelten Worte wirkte wie eine Einladung zu einer großen Party in meinem Kopf. Mit Bass und Fetensachen. Super Nice! Laut lachend stand ich in der Küche und drückte den Knopf in der Mitte. Die Maschine begleitete mich mit einer Bohnen-zermahl-Arie in B-Dur. Wir waren ein super Trio. Deshalb hatte ich mit dem Joggen aufgehört. Ihr zuliebe.


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16 09 2008
peterpeter2

Echt Super Einblick in deine Überzeugungen als Profi-Blogger

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